Sonntag, 18. März 2018

Auch ein Grund, warum ich derzeit die DC Serien mag...

... da küsst Bad Ass Snart (Captain Cold) einen Mann und es ist kein Drama.
Bad. Ass. Snart.
Der Toughe. Der Strenge. Der Männliche.
Genial eingeführt und umgesetzt.




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... die Lesbe, die eigentlich heiraten wollte und wegen unterschiedlicher Ansichten über die Zukunft nun wieder single ist, trifft die Bi-Frau und beide landen natürlich im Bett.
ABER...
Nein, es gibt kein Fortsetzung folgt, sondern *ups* - was ist denn da passiert?
Gefällt mir sehr, weil es auch mal zeigt, nur weil beide auf Frauen stehen heißt das nicht, sie müssten immer ein gutes Paar abgeben.




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... also ich freue mich jetzt schon riesig darauf, wenn die Serien in D-Land rauskommen.

Donnerstag, 15. März 2018

Vitamin D-Verwertungsstörung.
(M)ein anderer Blick auf Multiple Sklerose

Präambel

Ich bin keine Medizinerin. Auch habe ich keine andere naturwissenschaftliche Ausbildung als den Bio-Kurs bis zur Oberstufe. Alles, was ich hier niederschreibe, ist zusammengeklaubt und zusammengedacht, was sich so im Web und in Büchern findet. Ich mach das, um mir verständlich zu machen, was da eventuell in meinem Körper vor sich gehen könnte.

Samstag, 3. März 2018

7 Monate im Coimbra-Protokoll

Kaum zu glauben, ich bin tatsächlich schon sieben Monate im Protokoll. Ich bin kein Rookie mehr, auch wenn ich mich manchmal noch so fühle. Ich habe in meiner Multiple Sklerose-Erkrankung nur kurz Erfahrung mit dem Krankenhaus gemacht. Ich erhielt  nie diverse Schulmedizinmittel für die Multiple Sklerose. Niemals bekam ich Kortison. Dem Himmel sei Dank!

An der MS-Schulmedizin bin ich also vorbeigeschrammt. Jedoch habe ich mich nicht für den „einfacheren Weg“ entschieden. Denn so funktioniert das mit dem Protokoll definitiv nicht. Gefragt sind hier massiv Disziplin, eine Menge Geduld, viel Ruhe und heftige Disziplin.

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Vitamin D-Dosierung im Zeitverlauf


100.000

Meinen Start ins Protokoll hatte ich mit 100.000 i.E. Vitamin D. Im Prinzip vielleicht sogar 120-140.000, da ich – unbedarft wie ich war – aktiviertes Vitamin B2 zu mir nahm. Ich hatte deshalb in dieser Zeit heftiges Herzklopfen. Im Facebook-Forum waren sie der Meinung, dass es am Selen läge. Selen macht bei vielen Herzklopfen, aber nicht bei mir. Das stellte ich fest, als ich später das nicht aktivierte Vitamin B2 zu mir nahm.
Vitamin B2 ist neben Magnesium nötig, dass das Vitamin D seine gute Arbeit leisten kann. Für alle, die wissen wollen, wie mensch aktiviertes Vitamin B2 erkennt, das ist das Präparat mit Phosphat im Namen: Riboflavin-5-phosphat.

In der Zeit mit den 100.000 flog ich. Hatte immense Energie. Die Krämpfe und die Krampfveranlagung verschwanden. Ja, mein Schubsystem  „verschwand“. Ich musste sehr sehr müde und angestrengt sein, dass ich den Schub im Gesicht spürte. Die Symptome, die Missempfindungen an Füßen und Händen, gingen zurück. Es gab sogar den positiven Nebeneffekt mit dem Gehör.

14.11.2017
Ich war heute bei der HNO. Höre seit längerer Zeit schlechter. Vor allem im Sprachbereich. Im Gespräch mit der HNO berichtete mir diese, dass mit MS Hörsturz häufig vorkäme. Seit ein paar Wochen stellte ich fest, dass ich den TV immer weniger auf laut stellen muss, sondern in meine alte Variante von sehr leise gelange.
Die Untersuchung heute bestätigte meine bessere Hörfähigkeit. Ich war begeistert. Meine HNO war begeistert. Hab ihr auch gleich vom Protokoll berichtet. (Warum sind alle Ärzte, außer den Neurologen so aufgeschlossen für das Thema?)
So. Ich sehe meine wiedererlangte Hörfähigkeit mit als Erfolg des Protokolls an. Zwar unerwartet (... tuwasduwillst), aber höchst erfreulich.

Dann kam der 2. PA-Termin im Dezember 2017 und die nächsten Blutwerte waren da. Der Wert zum PTH legte eine Punktlandung im Zielbereich unterhalb des Referenzbereichs hin (14.6). Der Kalzium-Wert war leicht über dem Referenzbereich. Das machte mir Angst. Hyperkalzämie soll durch die kalzium-arme Ernährung und dem täglichen 2,5 Liter Trinken vermieden werden.

70.000

Die Vitamin D-Dosis wurde deshalb auf 70.000 runter gesetzt.
In Frankfurt habe ich mir nochmals Blut abnehmen lassen. Ich tat dies, um einen Vergleichswert zu haben, wenn nach ca. einem Monat nochmals geschaut wird, ob sich am Kalzium-Wert etwas getan hat. Uuuh! Das war eine große Überraschung: PTH war nochmals um die Hälfte gefallen (8) und die Kalzium-Werte nochmals etwas gestiegen. Jetzt wurde nach Fehlerquellen gesucht. Natürlich bei meinem Essverhalten. Meide ich die bösen Kalziumquellen (Milchprodukte etc.) genug? Ah! Da spielen ja auch noch die Schilddrüsenwerte Tango. Der hohe Kalziumwert könnte auch von der Schilddrüse kommen. Also Schilddrüsenwerte untersuchen lassen, um Hashimoto auszuschließen. Derweil werde ich runter gesetzt auf 40.000.

40.000

Nach etwa einen Monat ist der PTH leicht gestiegen (13), aber immer noch unter dem Referenzbereich. Der Kalziumwert liegt endlich im Referenzbereich. Ich habe die Schilddrüsenwerte bestimmen lassen und auch ein Schilddrüsensono absolviert. Da wurde jetzt ein Knoten gefunden, für den ich im April eine Sintigrafie machen lasse, um festzustellen, ob es sich um einen heißen oder kalten Knoten handelt. (Ich halte das für einen Nebenschauplatz. Mir geht es gut. Aber natürlich habe ich so mir eine weitere Unsicherheit an Bord geholt. Toll.)

Gestern merkte ich, dass ein ganzer Arbeitstag mich schlaucht. Am Abend spürte ich die Symptome im Gesicht stark. Seit einer Woche habe ich eine stärkere Krampfveranlagung. Der Schutz der 100.000 ist sich am Auflösen. Die derzeitigen 40.000 sind definitiv zu wenig, um mich MS-beschwerdefrei zu halten. Die nächsten Blutwerte lasse ich in zwei Wochen machen.

Was habe ich gelernt?

Ich habe gelernt, dass der PTH-Wert recht stressanfällig ist. Deshalb lasse ich diesen nun immer vor Ort (Frankfurt/Nähe Frankfurt) ermitteln.
Auch werde ich nur noch Termine absolvieren, bei denen meine Blutwerte bereits vorliegen und wir darüber sprechen können.

Was ich sagen kann, das Protokoll funktioniert für mich.