Mittwoch, 28. Februar 2018

Brainstorming: MS, Ärzte und das in 1990

Vor 28 Jahren begann ein unleidliches Thema.

27. Feb. 1990
Ausruhen? Was ist das?
Wasser läuft in die Badewanne. Der Kater hat sich mit an den Tisch gesetzt. Und ruft meine Aufmerksamkeit an, damit ich ihn kraule. Er schnurrt andeutungsweise und schließt ein wenig die Augen.
Augen! Heute wird der nächste Arzt (sic!) aufgesucht. Diesmal werden meine Seelenleuchter untersucht und auch nichts Rechtes gefunden.
Manchmal habe ich den Eindruck, meine Nervensache ist psychosomatisch verursacht. Den Anstoß gab mir G. am Freitag bei unserem Marathongespräch.
Heißes Wasser, ich vergaß es fast. Noch den Kaffee beenden, meine Füße kühlen aus. Was für eine Unlogik und ich habe Angst um meinen Geist!
Aber jetzt noch kann ich all meine Erinnerungsarbeit einsetzen. Noch. Lernen ist schwierig geworden. Ich kann mich nicht konzentrieren.
Jetzt will ich eigentlich nur Baden, deshalb bin ich nicht konzentriert. Dafür gibt es einen Grund. Bah. ca. 9:33 Uhr -> Die Uhr geht ein paar Minuten vor.

(...)
21:38 Diese liebe Ärzteschaft dachte an MS als ich im Dezember 1988 (Anm. 2018: oder war es 1987 oder 1989?) auftauchte. Heute nachdem mir der S. das mitteilte, konnte ich die Tränen kaum zurückhalten. Wieviel Zeit mir da noch bliebe?
Und auch als er an meinen Augen keinen derartigen Befund fand, fühlte er sich immer noch dazu veranlaßt mir zu beteuern, daß dies keine allgemeine Aussage ist, sondern nur seinen speziellen Bereich angeht. Na... Und am Ende, wenn ich alle Ärztinnen abgeklappert habe, wird sich herausstellen, daß ich an einer verschärften Form der Migräne leide. Lauscht meinen Worten.
Aber jetzt ist immer noch Angst angesagt. Und wenn die medizinische Fakultät mich nicht bald am Prozeß teilnehmen läßt, raste ich noch aus. Nicht ein... nein, eingeschnappt bin ich dann.



28.02.1990

Anm. 2018: Vormittags hatte ich in Langen einen Termin bei der Neurologin wahrgenommen.)

19.00 Uhr im Bus nach Ffm.
Ich werde diese Untersuchungsmethode nicht los: SSEP und VEP. Nicht schmerzthaft soll alles sein, aber es sollen meine Nerven untersucht werden. Toll.
(...)
Sensitive Störungen in der Unterlippe, quatsch. Es bizzelt ein bißchen. (...) 19:20

Der letzte Bus nach Urberach (fährt um 22.45), ich sitze drin. (...) (I)ch habe ein Prickeln in der unteren Lippe, immer noch. Und auch die linke Hand kribbelt ab und an an verschiedenen Stellen.

Es ist so lange her und doch so nah.

Dienstag, 27. Februar 2018

Coimbra-Protokoll: Alltag

Ein paar Eindrücke aus meinem Alltag im Coimbra-Protokoll, siehe auch Lifestyle im Coimbra-Protokoll auf coimbraprotokoll.de.

Täglich

Ernährungstechnisch schaue ich häufiger auf diese Seite, um die Nährwerte meines Essens zu erfahren. Im Prinzip benötige ich nur den Kalzium-Wert. Es gibt einen Richtwert von 500 mg täglich. Ich schaffe es meist, dass ich bei ca. 200 bis 300 mg lande. Wenn es dann mal passiert, dass ich irgendwas aß, dass den Rahmen sprengte, ist ein kleiner Puffer vorhanden. Ich möchte, dass das nicht passiert. Deshalb sind  Milchprodukte definitiv in meinem Essensplan tabu.

Trinken: Mindestens 2,5 Liter Wasser sollen es täglich werden. Um den Überblick zu halten, habe ich mir eine kleine Wasser-App eingerichtet.

Wasser-App, Gefäße und Pillenbox
Mengenangabe


Sport. Ich mache 3x in der Woche mein Wii-Zirkel-Training. Gehe 1x die Woche joggen und steige 6x in der Woche auf ein Rüttelbrett. Dies ist nötig, um einerseits MICH gesund und rüstig zu erhalten. Und sehr wichtig: anderseits um die Knochendichte zu erhalten.


Wöchentlich

Einmal in der Woche fülle ich meine Pillenboxen. Auch dies, um die Übersicht zu behalten. Und es ergibt einen schönen Rhythmus.


Viertel- bis halbjährlich

Es ist ein hauchdünner Korridor, der mit dem Coimbra-Protokoll gegangen wird. Um die Gesundheit nicht zu gefährden und den Protokollarzt, die Protokollärztin jeweils auf den Stand der Dinge zu halten, werden folgende Untersuchungen durchgeführt:

Der 24h-Urin-Test, um die Werte zum Kalzium im Urin zu erhalten.


Das Nierensono wird halbjährlich gemacht. Der Dexa-Scan jährlich. 
Blut wird abgenommen, um die diversen Werte für die Dosierung für Vitamin D und die anderen Nahrungsergänzungsmittel (NEM) zu erhalten.

Jährlich

06.03.2018: Beinahe vergessen. Jährlich wird der Dexa-Scan für die Knochendichtemessung gemacht.


Montag, 26. Februar 2018

Live in Hope, Focus on Healing!
Interview mit Ana Claudia Domene

Spanndendes Interview von Kellie Alderton mit Ana Claudia Domene, Autorin des Buches "Multiple Sclerosis and (lots of) Vitamin D: My Eight-Year Treatment with The Coimbra Protocol for Autoimmune Diseases". Beide sind an Multiple Sklerose erkrankt.

Interessant fand ich den Hinweis von Kellie Alderton, dass die Schulmedizin, die das Immunsystem unterdrücke, Desease Management sei und es Alternativen gäbe. Das Coimbra-Protokoll ist eines dieser Alternativen.
Ana Claudia Domene berichtet vom Coimbra-Protokoll, der Behandlung von Autoimmunkrankheiten mit hohen Dosen an Vitamin D.


Montag, 19. Februar 2018

RSS-Feed des Blogs

Testphase. Blogger macht das Folgen eines Blogs nicht leicht.
Deshalb:
Bitte versucht diesen Feed einzubinden:
https://hier-wie-dort.blogspot.com/feeds/posts/default?alt=rss

Über Rückmeldung (Erfolg oder Misserfolg des Tests) würde ich mich sehr freuen.

Verzicht, um mehr zu produzieren

Es passierte am 15.02.2018.

So wurde es zum Plan:
fasten: ich habe mich aus der twitter-handy-app ausgeloggt. erlaube mir die nächsten 7 Wochen nur noch ca. 15 Minuten social-media am Tag. Wochenende darf es etwas mehr sein. Aber nicht mehr als 1 stunde am we.Internet-Nachrichten gehören da mit rein. Was nicht dazu zählt ist, wenn ich blogge. Weil da will ich wieder mehr hin: mehr von mir geben, produzieren, weniger konsumieren. und das die nächsten 7 Wochen. bin gespannt, ob das klappt.

Der Hintergrund
Fasten: keine Ahnung, eventuell durch Tarot "Altes muss beendet/zerstört werden damit Neues Platz hat" o.ä.  Hatte immer gedacht, es wäre etwas anderes. Und dann ist mir aufgefallen, dass es schon wieder Zeit für die Arbeit ist... Tja. Die Zeit verflog. Ich kam nicht zum Tage buchen. Hab nur kurz etwas für einen Blogbeitrag angefangen. Und für was? Was hatte ich mehr, außer dass ich anfangen musste zum Arbeiten? Nix! Und dann hab ich mich spontan aus dem Handy-Twitter-Account ausgeloggt und dachte: okay, da wirst du jetzt fasten. und dann malte ich mir einen Plan aus, während ich die Mail an dich schrieb. Also auch noch recht frisch und recht unausgegoren. Aber mal sehen, wie es wird.

Und so tat ich es am 16.02.2018 auf Twitter kund. (Aufgefallen ist es wahrscheinlich eher weniger):


***

Gestern Abend und heute früh habe ich mir die Mühe gemacht und die Bedeutung von Fasten in meinen Nachschlagewerken (von 1983, 1976 und 1989) zu erforschen. Hierbei gelangte ich von
Fasten -> Askese -> Disziplin -> Ordnung -> Zucht
über
fasten -> Enthaltsamkeit (kein Eintrag) -> Enthalpie -> Enthusiasmus -> Entität -> Entladung (etwas vom Weg abgekommen)
zu
ich enthalte -> Verzicht -> zeihen -> apodiktisch.

Ich stellte fest, es war eine schöne Rundreise deren Ergebnis lautete: Fasten bedeutet auch [fest]halten, beobachten und bewachen. Und das soll auch angezeigt werden.
Übersetzt heißt das für mich, mehr Zeit für's
Gedanken machen, Sammeln, Zusammenstellen ...
für's
Texten und Bloggen und BlaBla.


Es jährt sich: Der zweite Schub

Heute vor einem Jahr auf Twitter vermelden können:



Danach folgte ein bemerkens-wertes Jahr mit sehr vielen Downs (Verdacht auf MS, Nerven-Zusammenbruch, Diagnose MS). Tiefen, sehr tiefen Downs.
Und Ups, die derzeit recht volatil ihrer sprunghaften Wege gehen.