Mittwoch, 11. Dezember 2013

Lesbenliteratursalon Dezember 2013

Der Lesbenliteratursalon im Dezember war bei köstlichen Kamarplätzchen nach einem Rezept von Neelix nicht nur geschmacklich interessant, sondern auch inhaltsreich und recht unterhaltsam, so dass die drei Stunden im Fluge vergingen.

Mittwoch, 20. November 2013

Julie Maroh: Blau ist eine warme Farbe

Blau ist eine warme Farbe
Autorin: Julie Maroh
Taschenbuch: 156 Seiten
Verlag: Splitter;
Auflage: 1., Aufl. (Dezember 2013)
Sprache: Deutsch

Inhalt

Clementine ist 15 als sie Emma das erste Mal im Vorbeigehen sieht. Clementine ist gerade auf dem Weg zu einem Treffen mit einem Jungen, weil ihre Freundinnen sie mit dem Argument zu diesem Treffen drängen, dass dieser ja schon auf der Oberstufe sei. Clementine hat tatsächlich einen wunderschönen Tag mit Thomas. Kann aber die blauhaarige junge Frau nicht vergessen und träumt in der Nacht von ihr. Sie kann nicht glauben, wie sie von ihr geträumt hat und trifft sich deshalb mit Thomas weiter. Weil,

"Ich bin ein Mädchen, und ein Mädchen muss mit einem Jungen gehen."
S. 20

Mittwoch, 13. November 2013

Sketch-Hunting

Ich schrieb am 25.10.2010 zum Sketch-Hunting folgendes:
Viele, viele Fans waren unterwegs, um Sketche zu sammeln. Ich machte mir während der Messe deshalb auch so meine Gedanken, wie ich weiter mit dem Thema Sketch-Hunting verfahren möchte. Ich hatte ja schon vorher die Regel aufgestellt: Für jede/n Kunstschaffende/n nur eine Zeichnung. So gewinne ich etwas Zeit, da ich nicht bei jedem Signiertermin aufwarten muss und möchte. Aber, so überlegte ich, wie lange will ich das denn noch machen? Mein derzeitiges Sketch-Buch wird das einzige bleiben, ist jetzt vorerst der Plan. Mal sehen.
Meine Signiertermingeschichte auf Ja! Es sind Comics!

Sonntag, 10. November 2013

Christine Brückner: Das eine sein, das andere lieben

Das eine sein, das andere lieben.
Autorin: Christine Brückner
Broschiert: 176 Seiten
Verlag: Ullstein Tb (1983)
Sprache: Deutsch


Inhalt.
Schön kurz und knapp wird der Inhalt auf dem Buchrücken von "Das eine sein, das andere lieben" von Christine Brückner beschrieben:
Auf einer Bahnreise lernt die Schriftstellerin P. einen jungen Mann kennen, der ebenfalls mit Literatur zu tun hat, jedoch weniger erfolgreich ist als sie. Auf der Rückreise sitzt ihr dieselbe Person gegenüber, aber diesmal als Frau. Mario oder Marion - das ist die Frage. Hier wechselt jemand die Rollen, will das alte Geschlechterspiel nicht mitspielen.
Die Schriftstellerin ist so fasziniert von dieser Person, die sie bald als "ihre" Person bezeichnet, dass sie sich von ihr die Erlaubnis einholt, Nachforschungen anstellen zu dürfen und letztendlich auch das Angebot macht, mit an den Lesereisen als Assistenz teilzunehmen.

Samstag, 9. November 2013

Verena - ein Schultag (1983)

Die Autorin kreierte 17jährig ein ungewöhnliches Theaterstück, welches mit Prosateilen auskommen musste. Auffällig ist der Versuch, eine Liebe durch die Blume zu erklären. Eine lesbische Liebe, um es genauer auszudrücken.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

"Die Fraueninsel" von 1981

Die junge Autorin stellte 15jährig diese kleine Erzählung fertig. Inspiriert durch den Latein- und Geschichtsunterricht, sowie Religion und Wonder Woman als Comic malte sie sich eine Geschichte aus, die so niemals funktionieren könnte:

Sonntag, 27. Oktober 2013

Die wundersamen Weltraumabenteuer von Helen Hayer und Christine de Castelbaraque

Mir ist das Verlagsprogramm des Zaglossus-Verlages eher mit wissenschaftlichen Themen aufgefallen. Auf der Buchmesse lernte ich, dass ihr Verlagsprogramm weiter gefächert ist.
Es gibt für Lesben sehr viele Geschichten mit Coming Outs und sowieso Liebesgeschichten. Meine Lesemotivation solcher Bücher geht gegen Null.
Die Beschreibung des Buches Die wundersamen Weltraumabenteuer von Helen Hayer und Christine de Castelbaraque aus dem Zaglossus-Verlagsprogramm machte mich neugierig und ich nahm mir Zeit für einen Science Fiction, der "queer durch die Galaxie" führt.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Vorbereitung zum Zweitbesuch eines Buches: Brückner - Das eine sein, das andere lieben

Ich statte nunmehr als alte Dame einem Buch einen zweiten Besuch ab. 1984 - ich war 18 Jahre alt - hatte ich es als Taschenbuchausgabe gekauft und auch gelesen.

"Das eine sein, das andere lieben" sagt am Ende des Romans eine heterosexuelle Frau von sich, weil sie Männer liebt, aber kein Mann sein will.

Sonntag, 13. Oktober 2013

Freitag. Buchmessetag 3: schweizerisch, boxend, brasilianisch, zu spät, zukünftig

Gute Sachen passieren zufällig. Und so schrieb ich auf meinem Notiz-Block:
Erlebe gerade eine Schweizer Autorin in ihrer Sprache. Macht sie gut.

Samstag, 12. Oktober 2013

Donnerstag. Buchmesse Tag 2: brasilianisch, novellig, startend. Und... ein bisschen lesbisch

Comics aus Brasilien
Ich war zu früh vor Ort, deshalb schaute ich mir in Ruhe die Ausstellung "Comics aus Brasilien" in Form einer Powerpoint-Präsentation an. Ich sah Werke von Künstlern (sic!) und Beschreibungen über Künstler (sic!). Eine Künstlerin hatte sich dann doch auch darunter geschmuggelt: Cynthia B.
Dies ist der Begleittext mit dem sie in der Ausstellung beschrieben wird: 

Freitag, 11. Oktober 2013

Donnerstag. Buchmesse Tag 2: DC-Intermezzo

So als DC-Fangirl hatte ich mich erkundigt, ob der Verlag auch auf der Buchmesse vertreten ist. Ich fand ihn in Halle 8.0, wo sich die internationalen Verlage tummelten.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Mittwoch. Buchmesse Tag 1: kindlich, gewaltig, osmotisch

Okay, gestern war der erste Tag der Buchmesse. Fabelhafter Tag. Fing damit an, dass ich zu einer Umfrage eingeladen wurde, die mir dann zu lang vorkam. Komische Fragen darin, u.a. irgendwas zu einer Akademie, ob ich die kennen würde.
Nach dieser komischen Umfrage ging es famos und entspannt weiter. Ich schaut mich wieder im Comiczentrum um. Verwunderte mich wieder, dass die Bundesregierung einen Stand dort hat. Was mich daran so irritiert ist die Gleichsetzung: Regierung = Merkel = CDU. Weil, so sieht das dann aus. Es wird doch das gewählt, was mensch kennt. Naja.

Montag, 7. Oktober 2013

Ausstellungeröffnung "Außer Kontrolle? Leben in einer überwachten Welt"


Am Dienstag, den 01.10.2013 besuchte ich die Eröffnung der Ausstellung "Außer Kontrolle? Leben in einer überwachten Welt" im Museum für Kommunikation in Frankfurt.
Wir wurden begrüßt durch den Direktor Dr. Helmut Gold bevor es mit der Podiumsdiskussion mit Constanze Kurz (Hochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin; Chaos Computer Club), Frank Gnegel (Abteilungsleiter Sammlungen/Projektleiter) und dem Kurator der Austellung Dr. Philipp Aumann weiter ging. Moderiert wurde die Diskuskion durch Karen Fuhrmann vom Hessischen Rundfunk.

Für die Ausstellung wäre der Fall Snowdon eine "gute Werbung" gewesen. Jedoch wurde mit der Planung der Ausstellung bereits im Jahr 2010 begonnen, als die Google-Street View in Deutschland Thema war. Viele wollten nicht, dass ihre Häuser auf Google gezeigt werden. Die Postprivacy-Diskussion nahm ihren Anlauf.

Freitag, 4. Oktober 2013

Die Macht der Datendeutung

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Gedanken zu nicht umgesetzten Träumen

"No. If you love something but choose not to do it professionally, it's not a waste. Because, you know, you still have it. You have it forever."

Quelle: washingtonpost.com Pearls Before Breakfast
Das antwortet Picarello, der daran dachte, Konzertmusiker zu werden, es aber aufgab, weil er entschied, dass sein Können niemals so gut sein würde, dass er davon leben könnte.

Es gibt immer wieder Träume, die aufgegeben werden, weil mensch sich realistisch einschätzt.
Die Frage ist, ob es ganz aufgegeben werden muss, weil der Verlust zu groß ist...
Der Schmerz zu mächtig, dass du niemals mehr damit konfrontiert werden möchtest...

Als ich diese Antwort las, überkam mich Ruhe. Denn die Liebe zum Schreiben habe ich immer noch. Auch wenn ich nicht Geld damit verdiene.

Mittwoch, 25. September 2013

Der Grüne Pfeil im TV: Neue Serie "Arrow"

Nach der ersten Sendung vermerkte ich in meinem Tagebuch:
Arrow gestern in vox. Sie halten sich gut an die Vorlage.
Und bringen ein paar schöne Akzente hinein.
Sie sind da: Speedy, Dinah Lance. Er heißt tatsächlich Oliver Queen.
Ich habe mich übermäßig gefreut.
Bin gespannt, wie es weitergeht.
Und wann die DVD-Box kaufbar ist.
Wieder was Nettes, worauf frau sich freuen kann.

Und die Tage wurde bekannt gegeben, wer in der zweiten Season Barry Allen spielen wird:

Dienstag, 24. September 2013

Postwahl-Gedanken zur Jugend

Unsere Jugend sei konservativer. Diese Nachricht hat mich geschockt. Nun frage ich mich, ob es einen kausalen Zusammenhang dahingehend gibt, dass unsere Jugend auch gestresster ist (Ausbildung, Zukunftserwartung etc.). Dass sie deshalb weniger nachdenklich sein können und deshalb der Einfachheit halber traditionelle, konservative Gedanken annehmen. Da müssen sie schließlich nicht auch noch selbst denken.
Und weiter frage ich mich, ob da eine Absicht dahinter steckt? G8 und G9, für die meisten Ausbildungsplätze wird schon ein Abitur erwartet. Sich ausprobieren, Fehler machen dürfen, wie es die Generationen davor taten, ist nicht mehr so einfach.


Mittwoch, 18. September 2013

Gedanken zur Frau, die Akzente setzt

Sie war auf Besuch bei ihrer Verwandten in Deutschland.
Im Gespräch kamen wir - ich weiß nicht wie - auf ihren Akzent. Sie hat nun diesen amerikanischen Akzent, den ich von meiner Tante her kenne. Und wieder bekümmert es sie, dass ihr Akzent zu bemerken ist. Dabei ist/ war sie für mich immer die Frau, die Akzente setzte. Es war für mich etwas Positives.

Dieses Moment in ihrem Leben bezüglich Sprache: Sie kam mit 12 nach Deutschland aus einem Land, das durch Krieg zerrüttet war. Natürlich war deutsch dann für sie eine Fremdsprache. Deshalb fühlte sie sich nie in Deutschland heimisch, weil sie nie dazu gehörte: der Akzent kennzeichnete sie.

Sie lernte hier in Deutschland ihren Mann kennen, der aus einem anderen Land ebenfalls nach Deutschland flüchtete. Ihre gemeinsame Sprache ist deutsch, weil auch er deutsch als Fremdsprache einsetzen musste, um mit ihr reden zu können. Jetzt sind beide in Amerika. Ihre Söhne werden vermutlich nur englisch sprechen. Für die Eltern wieder eine Fremdsprache, während die Kinder nun angekommen sind.

Mich hat das Sprachmoment immer fasziniert. Die Brücken der Sprache ermöglichte Kommunikation und setzte so die Akzente in ihrem Leben.

Mich macht es traurig, dass sie unter dieser Akzentuierung leidet. Dieses Gefühl kann ihr niemand nehmen.

Sonntag, 15. September 2013

Tag des Friedhofs 2013

Bilder von mir

Bilder von meiner Frau

Tweetkritik zu R.E.D. 2

Dienstag, 10. September 2013

Montag, 9. September 2013

RSS

Weil ich gestern danach gefragt wurde, habe ich mal geschaut, wie der vollständige Website-Feed, respektive RSS sich hier so zusammenfügt:

Atom 1.0
RSS 2.0

Hoffe, es hilft euch weiter. :-)

Samstag, 7. September 2013

Nachrichten von Batwoman

Die Woche leider keine guten Nachrichten über Batwoman erfahren:

Die derzeitigen Autoren verlassen Batwoman, weil sich der Verlag inhaltlich einmischte?

Wechseljährig

Diese Woche sehr wechseljährig unterwegs.

Da denkt frau, alles gehe endlich dem Ende entgegen... Macht der Körper dann doch plötzlich was die Hormone noch wollen. Also mal volle Pulle Schmerz wie es Frau nur einmal Anfang 20 hatte.

Aber jetzt verstehe ich, warum ich  nicht laufen wollte. Okay, ist eine nachträgliche Erklärung des Phänomens einer völligen Unlust zum Laufen und Sport. Aber es könne sein...

Nur, dass frau innerhalb einer Woche 2 kg schwerer werden kann, nervt. Wassereinlagerungen, klar. Aber es nervt dennoch.

Also, Wechseljahre sind wechselhaft. Das habe ich diese Woche echt gelernt.

[Artikel zuerst hier gepostet]

Donnerstag, 29. August 2013

Eintrag 1

Ich trinke eine Kaffeemelange. Milch, Kakao und Kaffee. Heißgemacht in der Microwelle. Moderne Zeiten, kurzlebige Zeiten. Schnelle Zeiten. Mein Chef, Ludwig Schenker, ist schon lange im Ruhestand. Jedoch ich lebe immer noch vom Schreiben. Nein, ich quäle mich mit dem Schreiben. Unser Blatt ist nicht mehr die Tribüne wie früher, aber sie macht noch etwas her.

Mittwoch, 14. August 2013

Last Tango in Halifax ist magnificent

Celia und Alan finden sich sehr nett und beinahe wäre es auch zu einer Verabredung gekommen. Sie verloren sich aus den Augen... Das war vor 60 Jahren. Beide gründeten eine Familie. In der Gegenwart eröffnen die Enkel der beiden unabhängig voneinander jeweils ein Profil auf Facebook und das beinahe Liebespaar findet sich virtuell und auch persönlich wieder.
Über Afterellen.com erfuhr ich von der britischen BBC-Serie und dass es einen lesbischen Subplot gibt.
 AE reader Janneke alerted us to the British series Last Tango in Halifax that has a storyline of a late-in-life lesbian coming to terms with her sexuality, and coming out to her mother. Sarah Lancashire plays Caroline, the LILL (late-in-life lez) and she falls for a fellow school teacher named Kate. Sounds like a good series, and it’s just been picked up for a second season.
Quelle: afterellen.com: Morning Brew – Fri. Dec. 21: “Last Tango in Halifax” has a late-in-life lesbian, Lily Tomlin and Tina Fey in a new trailer for “Admission
Natürlich habe ich mir zuerst all die Filmzusammenschnitte auf Youtube angeschaut, die mit diesem lesbischen Subplot Caroline, Celias Tochter und Kate zusammenhängen. Das macht aber so abhängig vom Internet. Deshalb kaufte ich mir schließlich die DVD der Serie.

 Caroline und Kate
 

Die Serie ist  äußerst unhaltsam. Alle Charaktere liebenswert. Die Darstellenden sind einfach großartig.
Und ich bin ein klein wenig in Caroline verliebt. Ihr Sarkasmus hat was. Die Art und Weise, wie sie physisch durch die Welt geht und steht ist einfach nur genial.
Als die DVDs ankamen, habe ich abends gleich die ersten vier Folgen angeschaut. Welche mich kennt, weiß, dass dies ungewöhnlich ist, denn es wurde recht spät für eine Frühaufsteherin wie mich. Dass ich mir am Morgen darauf vor der Arbeit noch die Zeit nahm, die restlichen zwei Folgen anzuschauen, verrate ich jetzt nicht. Denn es zeigt, dass mich die Serie im Bann hielt.
Da die Serie noch nicht auf deutsch rausgekommen ist, habe ich die Folgen mit englischen Untertiteln angeschaut. Es wird zwar sehr schönes feines Englisch gesprochen, manchmal mit einem schottischen Akzent, aber ich wollte sichergehen, dass ich alles verstehe.

Weitere Infos:
P.S.: Welche die Serie gesehen hat, wird mit der Anspielung im Titel etwas anfangen können. 

Donnerstag, 8. August 2013

Wolverine: Gebt dem jungen Mann doch mal was zum Anziehen!

Wolverine - Weg des KriegersWolverine: Weg des Kriegers
Produktionsland: Vereinigte Staaten, Australien
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2013
Länge: 125 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12










Vorworte

Ich mag es, wenn es in Superheldinnencomics menschelt.
Ich mag es, wenn es in Actionfilmen gleich in den ersten fünf Minuten zu Explosionen kommt.
Aber hier...
War irgendwie...
Nichts...
So richtig...
Stimmig.

Inhalt

Sonntag, 4. August 2013

CSD 2013 in Frankfurt am Main

Bilder von meiner Frau

Bilder von mir

Samstag, 27. Juli 2013

Der Besserwissende-Reflex

Am 22. Juli las ich auf Twitter vom Ratschläge-Rant. Das erinnerte mich, dass ich mir mal zu einem ähnlichen Thema etwas notierte.

Ich machte mir am 21.03.2013 Gedanken darüber, dass es bemerkenswert ist, wie versucht wird, Leute, die nicht im Mainstream schwimmen, diese wieder in den Mainstream zurückzuholen.
Persönlich finde ich es dabei spannend, dass dadurch das eigene Verhalten so bleiben kann wie es ist, auch wenn jemand offensichtlich etwas anders tut und damit erfolgreich ist. So erfolgreich, dass nach einem Rat gefragt werden muss. Nur die Antwort gefällt nicht, so dass der Besserwissende-Reflex erscheint:

Dienstag, 18. Juni 2013

Gedanken zum Großraumbüro

Gestern mit aller Gewalt eines der Fachkonzepte durchgearbeitet. Um dem Lärm im Büro zu entkommen, Stöpsel in die Ohren gemacht. Absolute Notwehr.
Der Geräuschpegel mag ja gehen, wenn Fließbandarbeit zu erledigen ist. Aber zum Denken ist er völlig kontraproduktiv. Ich frage mich, ob durch Großraumbüros - ich zähle bereits drei Personen im Raum dazu - tatsächlich soviel kostensparender sind. Effizient sind sie jedenfalls nicht.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Mark Millar: Superior. Eine Geschichte mit Multiple Sklerose

Simon Pooni ist 12 Jahre alt. Simon hat Multiple Sklerose. Er war mal ganz groß im Basketball und wurde von den MitschülerInnen gemocht und anerkannt. Jetzt muss er sich auf Krücken oder dem Rollstuhl fortbewegen. Er wird von Schulkameraden gehänselt. Und ist deshalb in dieser Sitution anfällig, als ihm eine ungewöhnliche Wunscherfüllung angeboten wird. Dieser Wunsch wird ihm auch gleich erfüllt: er wird zum allmächtigen Superhelden Superior. Doch dieses Geschenk geschieht mit einem Hintergedanken des Schenkenden, einem sich als Affe mit Raumfahrtanzug präsentierendem mysteriösem Wesen. Warum Simon das Geschenk erhält, soll er in einer Woche erfahren. Und so lernt Simon zusammen mit seinem besten Freund, Chris, mit den neuen Kräften umzugehen, um dann die Woche über überall zu helfen, wo Hilfe benötigt wird. Sogar in Afghanistan schafft er Ordnung. Am Ende der Woche erfährt Simon die Hintergründe für die besondere Gabe. Es kommt zum großen Showdown mit einer epischen Schlacht und einem Happy End der besonderen Art.

Gedanken zum Comic

Dienstag, 28. Mai 2013

Behinderte. Comics.

Morgen ist Welt-MS-Tag.

* * *


Hm. Wenn ich so überlege, sind behinderte, verkrüppelte, andersfähige Charaktere verschwunden aus den Superheldencomics oder sie werden/wurden vergessen. Oder sie erhalten eine plötzliche wunderbare Heilung.

Zu meiner Zeit war Thors Alter Ego Dr. Don Blake. Dieser muss am Gehstock gehen, bevor er sich mithilfe dieses Gehstocks in Thor verwandelt. Der Gehstock war nun die Wunderwaffe Mjolnir.
Diese Verwandlung ist in den präsenten Geschichten verschwunden.
Thor ist Thor. Mächtig und ohne Fehl.

Dann gab es das Drama um Barbara Gordon. Diese wurde vom Joker niedergeschossen. Sie ist seitdem querschnittsgelähmt. Sie konnte zwar nicht mehr als Batgirl auf der Straße für Recht und Ordnung schaffen, aber sie fand einen anderen Weg: sie wurde die mysteriöse Oracle, die mit Computern umgehen konnte wie lange keine(r) nach ihr. Sie konnte die anderen Heldinnen und Helden weitbringend unterstützen.
Lähmung ist nun weg.
Sie wurde auch "geheilt".

Dann gab es diesen Stummen bei den Teen Titans: Joseph William Wilson. Seine Kraft ist, dass er via Augenkontakt eine Person übernehmen kann und durch sie handeln und SPRECHEN kann.
Er taucht anscheinend immer mal wieder in den Comics auf.
Der Charakter ist jedoch nicht so bekannt.

Dann gibt es Matt Murdock. Blind. Und besser bekannt als Daredevil.
Seine Blindheit ist seine Stärke.

* * *


Durch den Comicstammtisch in Frankfurt erfuhr ich von Superior von Mark Millar.
Erstens sollte ich mal wieder hin zum Stammtisch.
Und zweitens sollte ich auch endlich das Comic lesen.

Mir war nicht so klar, dass das Kind, das sich in der Story Superkräfte wünscht und erhält, an Multiple-Sklerose erkrankt war. Das erfuhr ich erst über diesen Artikel "Kick-Ass-Regisseur Matthew Vaughn verfilmt Mark Millars Superior" auf moviepilot.de.

* * *


Multiple Sklerose. Als ich mich darüber im Internet informieren wollte, fand ich neben o.g. Artikel zur Verfilmung von Millars Superior einen Artikel über Phil Hubbe.



Unterdessen sind vier Bände seiner Behinderte Cartoons erschienen.

* * *


Hm.

Im Artikel "Ein Tag, eine Community, ein Ziel: eine Welt ohne Multiple Sklerose" auf der Webseite des DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V. wird um Mitteilung von Mut-/Mitmachaktionen gebeten:
Zeigen Sie der Welt – wie sie leben und was Ihnen Kraft gibt. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen! Bitte mailen Sie uns Bilder und Filme von Ihren Aktionen an dmsg@dmsg.de!
* * *


Morgen ist Welt-MS-Tag.

Samstag, 11. Mai 2013

Eure falschen Köder in TV-Serien schluck ich nicht

Hm. Es hat mich sehr bekümmert, dass ich Probleme mit diversen TV-Serien habe - obwohl diese von Lesben so gehyped werden. Da haben wir Mystery mit Warehouse 13 mit H.G. Wells und Myka Bering. Crime mit Rizzoli & Isles mit Jane Rizzoli und Maura Isles. Und es gibt derer noch viel mehr. Die Frauen haben was: Sie sind stark, sie sind hübsch und sie haben eventuell etwas miteinander? Ha! Reingelegt! Ein bisschen lesbischer Subtext tut ja niemand weh!

Warum nur regt es mich so auf? Es ist dieses an der Nase herumführen. Andeuten und dann stehen lassen, was mich nervt. Hit and Run. Ich dachte, wir wären weiter.

Lesbischer Subtext?

Was soll das? Soll da heimliches Schwärmen erleichtert werden?

Dienstag, 7. Mai 2013

Müde Gedanken

Manchmal sitze ich einfach nur da und denke gar nicht. Oder ganz viel. Schon komisch.
Ich bin komisch. Ich bin merkwürdig.
Ich habe das Gefühl, nicht ganz da zu sein. Wie dieser Füller, der gerade Probleme hat, die Tinte korrekt zu transportieren.
Ich bin gedankenmüde. Ich bin der Gedanken müde. Mal was anderes.

Freitag, 29. März 2013

Crisis on Infinite Earths

Hörbücher mit Comicgeschichten seien das Gegenteil von Comics meinte lächelnd eine Freundin über das Vernehmen meines neuen Genusses, Hörspiele, Hörbücher mit Geschichten aus der Comicwelt zu lauschen. Ich war über diese Aussage zuerst irritiert.
Ja, es fehlen die Bilder, die Zeichnungen...
Aber es sind die Geschichten, die mich Comics lesen lassen. Geschichten, die mich von Comics entfernen oder auch wieder nähern lassen.

Also.